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Politik Chronik Unterhaltung Sport Verschiedenes

Rudolf Hundstorfer geht für SPÖ ins Präsidentenrennen

15.01.2016 14:15

SPÖ-Präsidium und -Vorstand haben am Freitag wie erwartet Sozialminister Rudolf Hundstorfer zum Präsidentschaftskandidaten gekürt. Der Vorschlag von Parteichef Werner Faymann wurde einstimmig und mit Standing Ovations angenommen. Am Nachmittag soll der Kandidat der Öffentlichkeit präsentiert werden. Hundstorfer sprach von einer "großen Herausforderung" und einer "hohen Verantwortung". Die Frage, ob der schwarze Kandidat Andreas Khol sein Konkurrent Nummer Eins sei, wollte er nicht bejahen: Man müsse einmal abwarten, wie viele nun letztlich antreten. Auch, gegen wen er am liebsten in der Stichwahl antreten würde, verriet er noch nicht. Jedenfalls: "Man tritt an, um zu gewinnen."

Ebenfalls einstimmig angenommen wurde im Präsidium die durch Hundstorfers Kandidatur notwendig werdende Regierungsumbildung. Das Sozialministerium übernimmt Infrastrukturminister Alois Stöger. Dessen bisheriges Ressort wird auf seinen unmittelbaren Nachfolger, Noch-Verteidigungsminister Gerald Klug und Staatssekretärin Sonja Steßl aufgeteilt, in deren Kompetenz künftig die Förderung von Digital-Projekten fällt. Neuer Ressortchef für Sport und Verteidigung wird der bisherige burgenländische Polizeichef Hans Peter Doskozil. "Rudolf Hundstorfer ist jemand, dem man vertrauen kann", bewarb Parteichef Werner Faymann den Präsidentschaftsanwärter noch vor der Präsidiumssitzung. Auch der Wiener Bürgermeister Michael Häupl hält Hundstorfer "für einen ausgezeichneten Bundespräsidenten". Angesichts der jüngsten Töne zur Flüchtlingskrise aus der ÖVP rechnet er aber mit einem "eher bitteren Wahlkampf". Wenn man ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner und Klubchef Reinhold Lopatka so zuhöre, "könnte man den Eindruck gewinnen, da sind Pressesprecher der FPÖ am Werk".

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